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Emil und die Detektive (1954)

(Film)
BRD • 1954 • Regie: Robert A. Stemmle

Kurz vor den Sommerferien ist es endlich soweit: Emil Tischbein aus der kleinen norddeutschen Stadt Neustadt soll als sechstes Mitglied in den Geheimbund Störtebeker (ein reicher, „sozial“ eingestellter Freibeuter, der von 1360 bis 1401 lebte und um den sich zahlreiche Legenden bildeten) aufgenommen werden, dem bereits fünf seiner Klassenkameraden angehören. Zuvor aber muss er noch seinen Mut beweisen und in der Nacht einen jungen Seehund aus dem Aquarium eines ortsansässigen Fischhändlers befreien, den dieser verkaufen möchte. Mit vereinten Kräften gelingt es den Jungen tatsächlich, den Heuler ins Meer zu entlassen, doch für den Transport mussten sie sich kurzfristig einen Paketkarren der Post „ausleihen“, was als vermeintlicher Postraub die Polizei auf den Plan ruft. Kein Wunder also, dass Emil sich in seiner Haut gar nicht wohl fühlt, als er am nächsten Tag zum Ende des Schuljahres als Klassenbester vom Lehrer eine Buchprämie erhält, die mit einem Vermerk über sein „lobenswertes Betragen“ und seine „gute Führung“ versehen ist. Seine Freunde hingegen, die ihre bisherigen „Untaten“ fein säuberlich in einem Buch aufgeschrieben hatten, das von der Polizei im Schlupfwinkel der Störtebekers entdeckt wurde, werden alle vom Schulleiter aufgerufen und müssen ihre Zeugnisse zurückgeben. Und als Oberwachtmeister Jeschke kurz darauf bei Emils Mutter in ihrem einfach ausgestatteten Friseursalon auftaucht, glaubt Emil natürlich, nun werde auch er verhaftet. Stattdessen begleitet Jeschke, der Emils Mutter heiraten möchte, wie sich später herausstellt, ihn und die Mutter hilfsbereit zum Bahnhof, denn Emil besucht in den Sommerferien seine Verwandten (die Familie der Schwester seiner Mutter) in Berlin. Zuvor hat ihm die Mutter noch 140 Mark für die Großmutter mitgegeben, die Frau Tischbein regelmäßig unterstützt, so gut es ihre einfachen Verhältnisse zulassen.
Im Zug nach Berlin ist das Abteil zunächst rappelvoll, doch schon bald findet sich Emil allein mit einem Herrn, der sich anfangs hinter einer Zeitung versteckt, sich später mit dem Namen Grundeis vorstellt und Schauergeschichten über Berlin zum Besten gibt. Für Emil Grund genug, außerhalb des Abteils die Geldscheine der Mutter mit einer Sicherheitsnadel lieber noch schnell in der Innentasche seines Jacketts festzumachen. Wieder zurück, bietet der seltsame Fremde Emil zunächst eine Zigarette, dann eindringlicher einen Bonbon an, den dieser aus Höflichkeit nicht abschlagen möchte. Kurz darauf wird Emil sehr müde und erwacht nach einem fürchterlichen Albtraum erst wieder, als der Zug im Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin ankommt. Der Fremde ist bereits ausgestiegen und Emil bemerkt zu seinem Entsetzen, dass sein Geld verschwunden ist. Er sieht gerade noch Grundeis in eine Straßenbahn steigen und verfolgt ihn, bis dieser einige Haltestellen später wieder aussteigt und in einem Straßencafé ein Spezialfrühstück bestellt. Unterdessen machen sich Emils Cousine und die Großmutter, die ihn eigentlich vom Bahnhof abholen wollten, schon Sorgen.
Während Emil sich hinter einem Zeitungskiosk versteckt und Grundeis beobachtet, wird er neugierig von einem etwa gleichaltrigen Jungen angesprochen, der sich als Gustav mit der Hupe vorstellt und sich sofort bereit erklärt, Emil zu helfen. Dafür trommelt er seine Freunde ins Hauptquartier der Gruppe zusammen. Dort lernt Emil auch den Professor kennen, der die Verfolgungsjagd generalstabsmäßig plant, den kleinen Dienstag, der den Telefondienst übernimmt, und den fliegenden Hirsch, der sogleich zu Emils Verwandten geschickt wird, um diese zu beruhigen. Die anderen Kinder folgen Grundeis in einem Taxi über den Kurfürstendamm am Funkturm vorbei bis zum Botanischen Garten in Dahlem, wo er sich mit einer jungen Frau trifft, die ihm bei seinen obskuren Geschäften offenbar aus Liebe behilflich ist. Anschließend quartiert sich Grundeis in ein Hotel in der Nähe der im Krieg zerstörten Gedächtniskirche ein, deren Ruinen für die Nacht zum Quartier der jungen Detektive werden. Aber zuvor hat Gustav noch eine Idee. Emil soll seine Kleidung mit der Dienstuniform des Hotelpagen tauschen. Er findet auf diese Weise heraus, in welchem Zimmer Grundeis übernachtet. Als dieser kurz auf die Toilette geht, schleicht sich Emil in sein Zimmer und findet dort zwar die präparierten Bonbons und die Brieftasche mit einer seltsamen gezeichneten Skizze, nicht aber sein Geld.
Emil versucht als Page verkleidet am nächsten Morgen, Grundeis mit den Bonbons im Frühstückskaffee schachmatt zu setzen, aber auch dieser Plan misslingt. Nur gut, dass Gustav und der Professor inzwischen alle Kinder des Viertels alarmiert haben, die Grundeis auf Schritt und Tritt verfolgen, nachdem er das Hotel verlassen hat, bis er in einer Bank die gestohlenen Geldscheine umtauschen möchte. Emil kann den Kassierer davon überzeugen, dass die Geldscheine gestohlen wurden, worauf Grundeis vergeblich zu fliehen sucht und die herbeigerufene Polizei ihn verhaftet.
Die Hinweise von Emil und den kleinen Detektiven führen schließlich zur Über-
führung einer Diebes- und Schmugglerbande. Emil erhält eine Belohnung von 1000 Mark, zugleich lädt der Kommissar alle Detektive, Emils Verwandte und auch seine überglückliche Mutter, die zusammen mit Herrn Jeschke kostenlos mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen darf, zu einem großen Polizeisportfest ins Olympiastadion ein.

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Veranstaltungsinfos
Sprache: Deutsch
Dauer der Veranstaltung: 90 Minuten
Empfehlung Klassenstufe: 1 bis 6
FSK Freigabe: 6 Jahre
Teilnehmerzahl: 0 bis 0 Personen

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