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Emil und die Detektive (1931)

(Film)
Deutschland • 1931 • Regie: Gerhard Lamprecht
Was schon Eltern und Großeltern begeisterte...
Emil und die Detektive (1931)

Emil und die Detektive (1931)

140 Mark sind viel Geld für eine Frau, die in einer Kleinstadt vom Frisieren leben und für sich und ihren Sohn allein sorgen muß. Emil weiß, wie schwer das der Mutter fällt. Darum versucht er, ihr nicht zusätzlich Sorgen zu machen.Alles ist bereit für Emils erste Fahrt allein nach Berlin, auch das "Wichtigste", das gesparte Geld für die Großmutter, ist verstaut. Gerade will er mit der Mutter zum Bahnhof gehen, da kommt der Gendarm auf sie zu. Sicher hat er Emil erkannt, als der dem Denkmal im Park Mütze, Notizbuch und Schnurrbart hinzufügte, so daß es dem Wachtmeister ähnlich wurde. Nun wird der ihn sicher festnehmen. Statt dessen wünscht er Emil eine gut Fahrt. Bestimmt wartet der Polizist nur darauf, daß Emil noch mal unangenehm auffällt. Beim Einsteigen ermahnt die Mutter Emil noch einmal, auf das Geld aufzupassen. Im Zugabteil entspinnt sich zwischen dem höflichen Jungen und den Mitreisenden bald ein Gespräch. Ein Herr mit steifem Hut an der Eingangstür scheint sich anfangs nur für seine Zeitung zu interessieren. Erst als Emil behauptet, auch "geschäftlich" nach Berlin zu fahren, mischt er sich in das Gespräch und erzählt Schauergeschichten über die Stadt. Später steigen die übrigen Reisenden aus, und Emil bleibt mit dem unheimlichen Mann allein im Abteil. Unwillkürlich greift der Junge nach den Geldscheinen in seiner Tasche. Dann drückt er sich an dem Mann vorbei auf die Toilette, wo er die drei Scheine mit einer Nadel in der Innentasche seines Anzuges feststeckt. Nur zögernd nimmt er den Bonbon, den der Mann ihm anbietet, und kurz darauf verschwimmt ihm die Landschaft vorm Gesicht. Die Zeitung, hinter der das Gesicht des Mannes wieder verborgen ist, scheint ihn mit glühenden Augen zu belauern. Emil fällt in Schlaf und träumt die verrücktesten Sachen.Als er wie von der Explosion in seinem Traum aufwacht, ist er von der Bank gerutscht, der Mitreisende verschwunden und mit ihm Emils Geld.Am Fenster ziehen bereits die Häuser Berlins vorbei. Der Zug fährt in den Bahnhof Zoologischer Garten ein. Im Gewimmel auf dem Bahnsteig entdeckt Emil einen steifen Hut. Zwar erwarten ihn die Großmutter und die Kusine Pony Hütchen auf dem Bahnhof Friedrichstraße, doch wie soll er ihnen ohne das Geld unter die Augen treten? Er stürzt aus dem Zug.Tatsächlich entdeckt er den Mann. Wer aber würde ihm glauben, wenn er den fremden Herrn eines Diebstahls bezichtigte? Emil nimmt die Verfolgung auf, ohne einen Pfennig in der Tasche, quer durch die große fremde Stadt. Lange kann ein Junge aus der Kleinstadt, der in einer fremden Großstadt einen Dieb verfolgt, nicht unbemerkt bleiben, jedenfalls nicht den Berliner Jungen. So lernt Emil bald "Gustav mit der Hupe" kennen. Als der von Emils Geschichte erfährt, holt er zur Verstärkung seine Freunde. Gemeinsam wird die Verfolgung organisiert: Beobachter und eine Meldestafette aufgestellt, Geld, mit dem später eine Taxi-Verfolgungsjagd bezahlt werden muß, gesammelt, fünf Detektive als Verfolger bestimmt, der "Fliegende Hirsch" mit Nachricht zu Emils Großmutter geschickt, der "Kleine Dienstag" als Depeschendienst nach Hause ans Telefon beordert, um jedem, der die Parole ("Emil") kennt, den Standort der den Dieb beobachtenden Detektive mitteilen zu können. Zweimal gelingt es Emil sogar, bis ins Hotelzimmer des Mannes mit dem steifen Hut zu gelangen. Doch die beiden abenteuerlichen Versuche, ihm das Geld heimlich wieder abzunehmen, mißlingen. Da ändern die Verfolger ihren Plan. Sie rufen weitere Kinder zu Hilfe und verfolgen den Dieb nun öffentlich. Durch ihr gemeinsames Handeln kann der Dieb in die Enge getrieben werden, überführt aber erst, als Emil sich in letzter Minute entschließt, sich einem Erwachsenen anzuvertrauen, und ihm einfällt, wie zu beweisen ist, daß die Geldscheine ihm gehören:Woher sonst sollte er wissen, daß die Scheine je zwei Löcher haben, wie von einer Nadel? Entgegen seinen Befürchtungen wird Emil am Ende von der Polizei nicht verhaftet, sondern beglückwünscht - zur Überführung eines Bankräubers, auf den eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt ist. Bei der späteren Feier zu Hause in Neustadt werden aber auch all die Helfer nicht vergessen, ohne die Emil nie in die Zeitung und zu seinem Geld gekommen wäre. Besonders der "Kleine Dienstag", der viel lieber den Dieb verfolgt hätte, aber auf seinem langweiligen Posten ausharrte ...

SCHAUBURG 07.10., 13:00 | 13.10., 13:30 | 14.10., 13:15

KIF - kino in der fabrik 09.10., 15:00 | 10.10., 15:00 | 11.10., 09:45

k.i.d. - Kino im Dach 08.10., 15:00

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Veranstaltungsinfos
Sprache: Deutsch
Dauer der Veranstaltung: 75 Minuten
Empfehlung Klassenstufe: 1 bis 6
FSK Freigabe: 6 Jahre
Teilnehmerzahl: 0 bis 0 Personen

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